Fr
14
Aug
2009
Hallo Ihr Lieben,
nach der groessten Salzwueste der Welt ging es weiter nach San Pedro de Atacama in Chile ... in die Atacama-Wueste, die trockensten Wueste der Welt. Der Wuestenort San Pedro ist voller Restaurants, Souvenir-Shops, Touranbieter und Hippies ... sehr entspannt .. und tagsueber sehr warm. Eine Wohltat nach den eisig-kalten, letzten Tagen in Boliven. Nun hiess es wieder T-Shirt anstatt 5 Pullis. Man konnte sich also wieder bewegen J
Gleich am ersten Abend habe ich eine Tour ins Moon-Valley gebucht, eine mondaehnliche Landschaft, die wir in einem wunderschoenen Spaziergang durchquerten. Mit viel Wuestensand in den Schuhen ging es zum Abschluss auf einen Bergkamm, wo wir einen tollen Sonnenuntergang bewunderten, der die umliegenden Berge minuetlich in unterschiedlichen Farben erscheinen liess.
Am naechsten Morgen wollte ich die in allen Reisefuehrern angepriesenen Geysire in der Atacama-Wueste sehen. Sie sollten noch beeindruckender sein als diejenigen in Bolivien ... so dass ich wieder sehr frueh ... diesmal um 3 Uhr aufstehen musste. Die 2-stuendige Fahrt zu den Geysiren habe ich geschlafen und um 6 Uhr standen wir dann davor ... eine grosse Landschaft voll mit Dampf-spuckenden Geysiren. Es war mystisch, auch wenn mir persoenlich die bolivianischen Quellen beeindruckender erschienen. Nach einem kleinen Fruehstueck ging es zu heissen Quellen, in denen man baden konnte. Alle standen mit ihren dicken Winterjacken vor dem natuerlichen Pool und keiner traute sich, auch nur eine Schicht in der beissenden Kaelte auszuziehen. Es war wie in einem Club, viele wollen tanzen, aber keiner traut sich. Nun ja, Ihr kennt mich. So wie ich oft zuerst auf der Tanzflaeche stehe, war ich auch hier die erste, die sich bis auf den Bikini auszog ... bitte fragt mich nicht, wieviel Grad es waren ... definitiv Minusgrade (auch wenn wahrscheinlich nicht die lt. unserem Guide besagten minus 15 Grad) ... und ins Wasser sprang. Ich fuehlte mich wie im Zoo, alle standen um die Quelle herum, sahen mir zu, wie ich das warme Wasser genoss und ueberlegten, ob sie es auch wagen sollte. Nach 5 Minuten war ich nicht mehr allein im Wasser ;-)
Den Rest des Tages habe ich im Internet verbracht, um Euch ein paar Zeilen zu schreiben. Heute Abend geht es weiter im Nachtbus nach Arica, einen Kuestenort an der chilenisch-peruanischen Grenze – 10 Stunden Fahrt, die ich aufgrund der kurzen letzten Nacht hoffentlich gut schlafen kann.
Alles Liebe
Eure Eva
liebste freundin,
hab mich über deine badegeschichte schlapp-gelacht.
have fun meine kleine und bis bald
deine handan
oh ich lese gerade, du bist wenn auch nur kurz in deutschland und kommst direkt von dort zu mir. ich freue mich sooooooo arg - kannst dir nicht vorstellen.
